GASTSPIEL: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
THEATER: theaterperipherie

nach Eric-Emmanuel Schmitt 

ab 13 Jahren 

Mit: Ali Salman Ahmadi, Nikolas Etzel, Christin Dietzel, Alireza Zainal Zadeh

Regie: Ute Bansemir

Dauer: 70 Min.

Zuschauerbegrenzung: keine

Foto: © Seweryn Zelazny

Sind Wunder denkbar in einer Gesellschaft, in der die Angst triumphiert, weil die Liebe verloren gegangen ist?

 

Vier Menschen treffen in einem Kiosk aufeinander. Niemand weiß so richtig, warum sie da sind, was sie suchen. Und doch suchen sie, wie von einer Sehnsucht getrieben. Bald gestaltet das Erzählen von Geschichten ihr Kennenlernen – und bildet auch den Grundstein der Inszenierung selbst: "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" greift die Geschichte der bekannten Textvorlage um den alten Pariser Ladenbesitzer Monsieur Ibrahim auf, der Freundschaft mit dem jungen Momo schließt, ihm mit Weisheiten aus dem Koran das Leben lehrt und vor seinem Tod den kleinen Laden übergibt. Was passiert, wenn ein junger Mann plötzlich mit solch einer Verantwortung betraut wird? Wie kann es ihm gelingen, den Laden weiterzuführen, ohne nur das Vorbild zu imitieren oder sich selbst untreu zu werden?

 

Momo beginnt, wie schon sein Vorbild, aus seinem Leben zu erzählen und die Suchenden nach und nach in der Erinnerung an Ibrahim und damit an die eigenen Lebensgeschichten miteinander zu verbinden.

 

"Eine sehr ruhige, oft sehr nachdenklich stimmende, immer auch wieder von weisem Humor durchsetzte Reflexion über das Leben." (FAZ)

 

Das theaterperipherie versammelt junge Spieler aus mehreren Nationen. Dennoch lassen sich die künstlerischen Arbeiten nicht auf die Themen Migration und Transkultur reduzieren. Das Theater experimentiert mit postdramatischen Theaterformen und hinterfragt Alltag und gesellschaftliche Machtverhältnisse.

 

Gastspielkosten (Schulanteil): 625,-

 

www.theaterperipherie.de