Zukunftstraumagentur
THEATER: helfersyndrom / Institut f. Alltagsforschung   PARTNER: Gemeinde Büdingen

Das Institut für Alltagsforschung ist eine Plattform für künstlerische Recherchen und direkte Aktionen im urbanen Alltag. Die Theaterleute waren mit der mobilen "Traumsonde", einem speziell ausgestatteten Wohnwagen, in Büdingen unterwegs, um eine "Zukunftstraumagentur" aufzubauen. Schüler, Altenheimbewohner und Lebenskünstler waren eingeladen, einen Austausch zwischen den Generationen, ein vages Bild der gemeinsam erträumten Zukunft der Büdinger Region entstehen zu lassen.

Die Performer gingen gemeinsam mit den Bewohnern der Region der Frage nach, ob es noch positive Visionen in einer angeblichen visionsfreien Gesellschaft gibt: Was, wenn die Zukunft schon stattfindet – in unseren Träumen? Was, wenn wir unsere Träume untereinander teilen? Was, wenn auf diese Weise eine große Traumsammlung entsteht? Was, wenn diese Träume die Welt verändern? Ziel der Zukunftstraumagentur war es, verschiedene Akteure im ländlichen Raum, die sich selbst als Zukunftsexperten oder an Zukunftsknoten "arbeitend" und "handelnd" verstehen, zu Traumagenten auszubilden und dabei die eigenen Träume ernst zu nehmen.

Das Material wurde anschließend für eine finale Abschlusspräsentation vorbereitet. Bei dieser Schlussperformance wurden möglichst viele der Traumakteure zusammengebracht, um ihre Zukunftsprognose für die Region zu präsentieren.

Dokumentation und Pressemappe Zukunftstraumagentur
Postkarte Zukunftstraumagentur

www.helfersyndrom.com