FLUX-Auftakt in Frankfurt 2011

am 29. August in der Frankfurter Peterskirche

Das FLUX-Schaufenster, das sich mittlerweile zu einem eigenen Format entwickelt hat, setzt den Dialog über das Theater in der Schule fort. In der Peterskirche stand der Diskurs über die Bereicherung der Theaterarbeit in der Schule durch performative Formate im Mittelpunkt.

In den neuen Theaterformaten wird Wirklichkeit erforscht, recherchiert, gesammelt, befragt und Gefundenes auf die Probe gestellt. Stets muss das, was passiert, von den Akteuren neu ausgehandelt werden. Die Zuschauer werden Teil der Inszenierung, Kinder und Jugendliche stehen mit professionellen Schauspielern gemeinsam auf der Bühne oder präsentieren ihre Perspektive einem Erwachsenenpublikum.

Prof. Dr. Wolfgang Sting, der den Studiengang Performance Studies am Fachbereich Erziehungswissenschaften in Hamburg leitet, hielt den Eröffnungsvortrag "Performance als Perspektive. Performative Spiel- und Inszenierungsformen für Schule und Schultheater". Er beschäftigte sich mit der Frage: Welche Bedeutung hat die Performance als experimentelle künstlerische Praxis für die Theaterpädagogik und für Konzepte Kultureller Bildung? Wie sieht ein produktives Wechselverhältnis von (Kultureller) Bildung und Performance im Sinne einer offenen ästhetischen Erlebnis- und Lernsituation aus?

Programm Auftakttagung 2011
Vortrag Prof. Dr. Wolfgang Sting
Trailer zum FLUX-Auftakt